Nachschnitte der drei bedeutensten antiken Kameen:

Tazza Farnese, Gemma Augustea, Grand Camée

 

im Kunsthistorischen Museum
Wien

Eingangshalle des Kunsthistorischen Museum in Wien

Das Kunsthistorische Museum in Wien zählt zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt.
In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit
des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Mit fast 6000 antiken und neuzeitlichen Kameen und Intaglien besitzt das Museum
eine Glyptik-Sammlung, die zu den schönsten in der Welt gehört.
 

 

 


Gemma Augustea - Tazza Farnese - Grand Camée
Lagenachate
Gerhard Schmidt 2004-2006

 

 

 



Bei der Arbeit am Grand Camée



 



Der Nachschnitt der "Tazza Farnese".
Im Hintergrund die Skulptur einer sterbenden Amazone.

 



Rückseite der "Tazza Farnese".

Im Hintergrund die laufende Diashow mit Bildern der Grand Camée (Original und Nachschnitt).

 

 

Grand Camée und Tazza Farnese im Kabinett 5

 





" gemmae augusteae "

Links das Original, rechts der Nachschnitt.

 

 



Der Nachschnitt der "Gemma Augustea"

 

HR Dr. Alfred Bernhard-Walcher, Direktor der Antikensammlung im
Kunsthistorisches Museum in Wien
schreibt in seinem Aufsatz "Antike Kameen in den Kunstkammern der Kaiser Rudolf II. und Matthias" über die Original Gemma Augustea:

"Nach zeitgenössischen Berichten wurde die Gemma Augustea um 1600 für Kaiser Rudolf II. um die enorme Summe von 12000 Golddukaten in Venedig erworben. Im Matthias-Inventar ist sie – nach den Hauskleinodien - als kunstreiche Tafel mit Planeten und Nymphen beschrieben (Nr. 900 Ain alte konstreiche taffel mit den planeten und nimphen, in grund schwarz anichell und das obertheil von weiss erhebt, N° 16), eine Deutung, die den astrologischen Neigungen des Kaisers entsprach. Erst in der Beschreibung im Schatzkammer-Inventar von 1750 ist die seit der Mitte des 17. Jh. publizierte Deutung auf Augustus erwähnt: Nr. 178 Der grosse schöne und sehr berühmte onyx, auf welchen vermög des alten inventarii beschriben ist ein triumph des kaisers Augusti, die Fassung von Gold, rukwerts von silber und vergold ein durchgebrochener boden. NB: Ist mitten entzwei gebrochen. Das angeführte „alte Inventar“ ist heute verschollen."

 


 


Original und Nachschnitt

 

"Die Gemma Augustea, ein augusteisches Objekt
 imperatorischer Selbstdarstellung" 

Weitere Informationen über die Gemma Augustea finden sie hier!

 

 

Der Nachschnitt der "Grand Camée"

 

Im Gespräch mit dem Direktor der Antikensammlung

 

 

 

Ausschnitt aus dem Ausstellungskalender des KHM. Die Ausstellung wurde bis zum 18.05. 2008 verlängert.

 

 



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© Gerhard Schmidt 2008